Hier geben wir Antworten
auf die häufigsten Fragen

Sie haben noch weiteren Informationsbedarf? Dann stehen wir Ihnen selbstverständlich auch persönlich zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

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Implantologie

Zahnimplantate sind im Prinzip künstliche Zahnwurzeln, die wie die echten Zähne im Kiefer verankert sind. Sie bilden eine perfekte und stabile Grundlage für künstliche Zähne.

Wann werden Zahnimplantate eingesetzt?

Zahnimplantate können jeden fehlenden Zahn ersetzen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um einen einzigen oder um mehrere fehlende Zähne handelt. Selbst wenn alle Zähne fehlen kann mit 4-8 Implantaten ein festsitzender Zahnersatz ermöglicht werden.

Zahnimplantate im Kiefer

Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Implantaten

Warum eine Zahnimplantation?

Implantate werden nicht einfach nur aufgesteckt, sondern fest im Kiefer verankert. Dadurch wird der natürliche Zustand echter Zähne optimal nachgebildet.

Selbst bei vollkommener Zahnlosigkeit kann mit einem festsitzenden oder bedingt abnehmbaren Zahnersatz eine Totalprothese verhindert werden. Aussehen, Gefühl und Funktionalität von echten Zähnen werden wieder hergestellt – dies bedeutet eine enorme Verbesserung der Lebensqualität.

Aber auch für benachbarte gesunde Zähne ist das Zahnimplantat die ideale Lösung. Das Beschleifen gesunder Zähne wie im Falle von herausnehmbarem Zahnersatz, die sogenannte Brücke, ist nicht notwendig. Der Einsatz der künstlichen Zahnwurzel erhält die natürliche Struktur und verhindert so, dass sich das Zahnfleich um den künstlichen Zahnersatz herum zurückbildet.

Implantate sind aus reinem Titan und verursachen keine allergischen Reaktionen.

Aufbau eines Implantats - Krone

Krone

Aufbau eines Implantats - Schraube

Schraube

Aufbau eines Implantats - Aufbauelement

Aufbauelement

Aufbau eines Implantats - Implantat

Implantat

Wie wird eine Implantation durchgeführt?

Der Einsatz der Zahnimplantate kann in den meisten Fällen unter lokaler Betäubung vorgenommen werden. In unserer Praxis ist selbstverständlich auch die Behandlung unter Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose möglich.

Der Einsatz eines Implantats

Bei der Planung einer Implantatversorgung kann in unserer Praxis neben der konventionellen Röntgendiagnostik auch eine strahlenreduzierte 3D-Planung durchgeführt werden. Stellt sich dabei heraus, dass die Knochensituation für eine Implantation nicht ausreichend ist, so kann dies durch knochenaufbauende Maßnahmen in unserer Praxis korrigiert werden.

Unsere Qualifikationen

  • Dr. Dr. Thorsten Ruschhaupt ist Spezialist für sämtliche knochenaufbauenden Techniken und Versorgungsformen in der Implantologie. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Implantologie, operiert mehrere hundert Implantate jährlich und bildet sich regelmäßig und kontinuierlich auf sämtlichen Gebieten der Implantationstechnik weiter.
  • Moderne computerthomographische Auswertungen des Ober- und Unterkiefers in 3D-Technik ermöglichen eine sichere Aussage zum Behandlungskonzept und reduzieren die Risiken in der Implantologie.
  • Diese 3D-Bilder, die eine präzise Planung und Durchführung der OP enorm erleichtern und verbessern, können in unserer Praxis erstellt werden. Näheres erfahren Sie unter DVT-3D-Diagnostik.

Was kosten Implantate?

Das Setzen der Implantate ist eine Privatleistung. Zuschüsse werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur zur prothetischen Versorgung erstattet.

Kommen für mich Implantate in Frage?

Ob die Voraussetzungen für eine Implantatversorgung erfüllt sind, prüfen wir gerne im Detail mit Ihnen im Rahmen einer persönlichen Implantatberatung.

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Zahnerhaltende Maßnahmen

Wurzelspitzenresektion, Hemisektion und Wurzelspitzenamputation sind zahnerhaltende Eingriffe. Diese werden notwendig, wenn andere zahnerhaltende Techniken, die vom Zahnarzt vorgenommen wurden, nicht zum Erfolg führten. Dies betrifft insbesondere die Wurzelkanalbehandlung, bei der eine Entzündung im Wurzelkanal und der Umgebung der Zahnwurzel nicht ausheilt, so dass durch einen chirurgischen Eingriff die verbliebene bakterielle Infektion um den Wurzelspitzenbereich entfernt werden muss.

Wurzelspitzenresektion

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

Eine Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgischer Eingriff zum Erhalt des Zahnes, sofern die zunächst durchgeführte Wurzelbehandlung nicht erfolgreich zu einer entzündungsfreien Ausheilung geführt hat. Ziel des chirurgischen Eingriffes ist das entzündliche Gewebe komplett in der Umgebung der Wurzelspitze zu beseitigen.

Was wird bei einer Wurzelspitzenresektion gemacht?

Um einen sicheren dichten Abschluss im Bereich des Wurzelkanals zu erreichen, wird ein Teil der Wurzelspitze abgeschnitten und, sofern notwendig, eine Wurzelkanalfüllung von der Wurzelspitze aus zusätzlich eingebracht, damit auch im Wurzelkanalbereich keine Bakterien mehr verbleiben können. Hierzu wird der Wurzelkanal mit Ultraschallinstrumenten aufbereitet und mit einer Wurzelfüllung nochmals dicht verschlossen. Nach sorgfältiger Säuberung und nochmaligem Verschluss des Wurzelkanals und Säuberung des Knochenareals wird das Zahnfleisch anschließend wieder dicht vernäht.

Wie erfolgreich ist eine Wurzelspitzenresektion?

Die Erfolgsprognose ist abhängig von der Ausgangssituation. Hierbei spielen die Qualität der Wurzelfüllung und andere Kriterien eine große Rolle. In einem persönlichen Beratungsgespräch können alle Fragen fallspezifisch erörtert werden.

Wurzelspitzenamputation

Was wird bei einer Wurzelspitzenamputation gemacht?

Bei diesem Eingriff wird die Wurzel vollständig unterhalb der Zahnkrone entfernt. Bei mehrwurzeligen Zähnen besteht somit die Chance den Zahn trotz einer nicht zu erhaltenen Wurzel erfolgreich zu behandeln. Insbesondere mehrwurzelige Zähne im Seitenzahnbereich des Ober- und Unterkiefers können somit noch erhalten werden.

Wann ist eine Wurzelspitzenamputation notwendig?

Die Notwendigkeit einer Wurzelamputation ergibt sich insbesondere bei Wurzelfrakturen, da hier keine Ausheilung mehr möglich ist.

Hemisektion

Was wird bei einer Hemisektion gemacht?

Bei diesem Eingriff werden der mindestens zweiwurzlige Zahn in der Mitte durchtrennt und eine Zahnhälfte einschließlich einer Wurzel chirurgisch entfernt. Nach Ausheilung des Knochenbefundes kann der verbleibende Teil des Zahnes mit einer Krone neu prothetisch versorgt werden.

Wann ist eine Hemisektion notwendig?

Dieser Eingriff ist erforderlich, wenn eine Entzündung unter einer der beiden Wurzeln so ausgedehnt ist, dass der Erhalt einer Wurzel durch eine Wurzelspitzenresektion nicht möglich ist.

Kinderbehandlung, Milchzahnbehandlung

In unserer Praxis besteht die Möglichkeit einer konservierenden Behandlung, das heißt eine Behandlung durch Füllung kariöser Milchzähne. In seltenen Fällen ist auch die Behandlung bleibender Zähne konservierend möglich. Die Notwendigkeit einer Behandlung in Narkose muss im Vorfeld zwischen Zahnarzt und behandelndem Kieferchirurg geklärt werden. Die Narkosebehandlung ist eine Ausnahmeindikation und keine Routinebehandlung und bedarf im Einzelfall unbedingt der vorhergehenden Klärung.

 

Freilegung eines retinierten und verlagerten Zahnes im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung

Was sind retinierte Zähne?

Retinierte Zähne sind Zähne, die zwar vollständig ausgewachsen, dabei jedoch ganz oder teilweise im Kiefer verblieben sind.

Wann ist eine Freilegung notwendig?

Wenn Zähne vollständig im Knochen verlagert sind, ist ein chirurgischer Eingriff zur Eingliederung des Zahnes notwendig. Wenn diese Zähne nicht freigelegt werden, kann es zu chronischen Entzündungen oder zur Zystenbildung kommen.

Was wird bei diesem Eingriff gemacht?

Bei diesem Eingriff wird zunächst die Beweglichkeit des Zahnes ermöglicht. Dazu werden gegebenenfalls störende Knochenanteile in der Umgebung der Krone des betroffenen Zahnes entfernt. Anschließend wird auf die Zahnoberfläche eine Halterung aufgeklebt – das sogenannte Bracket. Diese ermöglicht die Anbringung einer Vorrichtung, die den Zahn unter leichtem Dauerzug schrittweise in seine endgültige Position bewegt.

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Zahnentfernung

Wenn es notwendig wird, einen oder mehrere Zähne zu entfernen, so ist dies heutzutage kein Grund mehr, sich zu beunruhigen. In den meisten Fällen kann der Zahn problemlos mit der Zange gezogen werden. In nur wenigen Fällen, bei starker Zerstörung, muss der Zahn operativ entfernt werden. Durch moderne Betäubungsmittel ist dies mittlerweile absolut schmerzfrei. Zahnimplantate sind ein hervorragender Ersatz bei fehlenden Zähnen, da sie Aussehen, Gefühl und Funktionalität von echten Zähnen nachbilden.

Röntgenbild Zähne

Weisheitszähne

Wie werden die Weisheitszähne entfernt?

Je nach Lage des Zahnes ergeben sich unterschiedliche Vorgehensweisen den Zahn zu entfernen. Eine detaillierte Aufklärung erfolgt in einem persönlichen Gespräch.

Wird es weh tun?

Selbstverständlich werden wir dafür sorgen, Ihre Behandlung so angenehm, entspannt und schonend wie irgend möglich zu gestalten. Normalerweise ist eine örtliche Betäubung für einen schmerzlosen Eingriff ausreichend. Sollten Sie jedoch Bedenken haben, können wir in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten der Betäubung beleuchten und gemeinsam eine für die Behandlung sinnvolle und für Sie angenehme Lösung finden. In Einzelfällen ist der Eingriff auch unter Vollnarkose oder in Sedierung (Dämmerschlaf) möglich.

Wie wird es nach der Entfernung der Weisheitszähne aussehen?

Es ist normal, dass nach der Operation eine Schwellung auftritt, die ein bis zwei Tage anhält und sich dann langsam zurückbildet. Eine stärkere Schwellung bedeutet dabei nicht zwangsläufig das Auftreten vermehrter Schmerzen.

Wie muss ich mich nach dem Eingriff verhalten?

Nach dem Eingriff sind sämtliche körperliche Aktivitäten zu vermeiden. Es darf keine Wärme entstehen. In der Regel bedarf es einer Woche Ruhe, bis wieder Sport betrieben werden kann. Regelmäßiges Kühlen beschleunigt den Schwellungsrückgang.

Wie lange werde ich krankgeschrieben sein?

Normalerweise hat man sich nach ein bis zwei Tagen von dem Eingriff erholt. Eventuell auftredende Schwellungen sind im Normalfall nach drei bis fünf Tagen abgeklungen.

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Parodontose

Die Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zu Zahnverlusten und Knochenabbau führt. Je früher die Erkrankung erkannt wird, umso erfolgreicher kann der Zahnarzt Gegenmaßnahmen einleiten.

Wodurch entsteht Parodontose?

Durch mangelnde Mundhygiene verbleibt Zahnbelag auf der Zahnoberfläche – die sogenannte Plaque. In diesen Belägen verstecken sich schädliche Bestandteile, die das Zahnfleisch angreifen und eine Entzündung hervorrufen. Diese wird auch Gingivitis genannt. Sofern die Gingivitis nicht durch den Zahnarzt behandelt wird, besteht Gefahr, dass die Entzündung auf den Kieferknochen übergreift und diesen abbaut. In der Folge entsteht zwischen Zahn und Zahnfleisch eine Tasche, in der sich schädliche Keime einnisten. Es kommt zu weiteren Entzündungen bis hin zum Zahnverlust.

Familie beim Zäneputzen

Wann ist man anfällig für Parodontose?

Hauptursache für Parodontose ist mangelnde Mundhygiene und der daraus resultierende Zahnbelag. Weitere Ursachen für den Verlust von Zähnen sind eine fehlerhafte Ernährung oder innere Erkrankungen des Patienten. Zusätzlich kann es, etwa durch Zahnfehlstellungen, zu einer Überbeanspruchung und Falschbelastung der Zähne und des Kiefers kommen.

Besondere Änfälligkeit für Parodontose während der Schwangerschaft:

Gehäuft kommt es im Rahmen der hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft zu erhöhten entzündlichen Erkrankungen des Zahnfleisches –der sogenannten Schwangerschaftgingivitis. Noch bevor die Entzündung deutlich erkennbar wird, ist durch einen Markertest die sich entwickelnde Erkrankung diagnostizierbar. Je früher die Erkrankung auch in der Schwangerschaft erkannt wird, umso erfolgreicher sind die Aussichten, einen möglichen, parodontalen Gewebeabbau zu vermeiden.

Wie wird behandelt?

Zunächst erfolgt die Diagnose durch den Zahnarzt. Dabei werden die Taschentiefen gemessen. Anschließend werden der Zahnstein und anderen Ablagerungen entfernt.

Danach erhält der Patient eine Anleitung zur Zahnpflege. Die richtige Ernährung, gründliche Mundhygiene und , insbesondere die korrekte Verwendung der richtigen Zahnbürste bzw. einer geeigneten Zahnpasta können der Gingiva vorbeugen.

Für die regelmäßige Kontrolle des Behandlungsstatus wird in der Regel ein Recall-System angewendet. Bei diesen Untersuchungen werden gegebenenfalls noch bestehende Beläge eingefärbt, so dass Ihre Zahnärztin, Ihr Zahnarzt weiß, ob Sie ausreichend mitarbeiten. Eine endgültige Heilung gelingt nur, wenn Sie selbst Ihren Teil dazu beitragen.

Wozu dient ein Keimtest?

Keimtests ermöglichen die exakte Beurteilung des Keimmilieus in der Mundhöhle. Übermäßige Überwucherungen mit hoch pathogenen Keimen können so frühzeitig erkannt werden. Durch spezifische, medikamentöse Therapien ist eine Wiederherstellung eines ausgeglichenen Keimmillieus in der Mundhöhle möglich. Alle Keimtests und die sich eventuell anschließenden Therapien sind Privatleistungen und werden von der Kasse nicht übernommen.

Paradontalchirurgische Eingriffe

Es handelt sich hierbei um chirurgische Eingriffe, die sich an die Vorbehandlung des Zahnarztes anschließen. Die Eingriffe erfolgen entweder am Weichgewebe oder es werden knochenaufbauende Maßnahmen eingeleitet. Die Behandlung kann auch eine Kombination von knochenaufbauenden Maßnahmen mit Weichgeweberekonstruktion beinhalten.

Wann sind paradontalchirurgische Eingriffe notwendig?

Ab Taschentiefen von 3,5 mm bezeichnet man die Zahnfleischtasche als behandlungsbedürftig.

Was wird bei einem chirurgischen Eingriff gemacht?

Zur Therapie gehört, dass die unter den Schleimhautflächen nicht sichtbaren Zahnoberflächen, welche sehr schwer zugänglich sind, sorgfältig gereinigt werden. Darüber hinaus werden dauerhaft entzündetes Gewebe und harte Ablagerungen unter Betäubung entfernt und die Zahnwurzeloberflächen geglättet. Der Behandlungsplan ist von Patient zu Patient unterschiedlich und abhängig von dem Stadium der Zahnfleischerkrankung.

Welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten gibt es in der Parodontalchirurgie?

  1. Lappenplastiken
    Als Lappenplastiken bezeichnet man eine Technik, die verlorengegangenes Weichgewebe durch an anderer Stelle entnommenes Gewebe ersetzt. Weichgewebedefekte über den Zähnen werden so durch Verschiebung des Weichgewebes behoben. Zusätzlich werden Materialien wie Membrane und andere zur Regeneration verwendete Materialien eingesetzt.

  2. Membrantechnik
    Bei ausgedehnteren Schäden und Defekten am Kieferknochen ermöglicht die Membrantechnik eine Regeneration des defekten Knochen und des Zahnhalteapparates. Hierbei wird zwischen dem Knochen und dem Zahnfleisch eine Membran eingebracht. Diese dient als Schutzfolie vor dem schneller wachsenden Weichgewebe und ermöglicht den Aufbau des langsamer wachsenden Knochengewebes. Die Membran ist in der Regel resorbierbar, so dass eine Entfernung des Materials nicht erforderlich wird. Häufig wird diese Technik in Kombination mit knochenaufbauenden Maßnahmen verwendet.

  3. Gingivektomie
    Überschüssiges und gewuchertes Zahnfleisch wird entsprechend modellierend reduziert. Es wird dadurch ein neuer Zahnfleischsaum geschaffen.

  4. Schleimhaut- / Bindegewebstransplantation
    Überempfindliche Zahnhälse mit größeren freiliegenden Wurzeloberflächen können durch eine Schleimhauttransplantation wieder abgedeckt werden. Dabei wird ein Stück der Schleimhaut oder des Bindegewebes mit einer speziellen Entnahmetechnik aus dem Gaumen entnommen und zur Verdickung und zur Deckung von Weichgewebedefekten verwendet. Zusätzliche Materialien werden nicht benutzt. Größere Defekte lassen sich allerdings nicht immer vollständig bedecken. Abhängig ist der Erfolg insbesondere von der Größe der Freilegung.

  5. Knochenaufbauende Maßnahmen
    Neben den Schleimhaut aufbauenden Möglichkeiten sind vor allem die knochenaufbauenden Maßnahmen zu erwähnen. Hierzu gehört die bereits oben beschriebene Membrantechnik. Knochendefekte um die Zähne herum werden nach sorgfältiger Reinigung wieder aufgefüllt. Hierfür wird entweder körpereigener Knochen transplantiert oder eines der alternativen Knochenersatzmaterialien verwendet. Alle Knochenentnahmestellen befinden sich innerhalb der Mundhöhle. Alle künstlich verwendeten Materialien sind zugelassene Medizinprodukte bei denen keine allergischen Reaktionen bzw. Unverträglichkeiten des Materials bekannt sind. In einigen Fällen ist eine kombinierte Behandlung aus Hart- und Weichgeweberegeneration in einer Operation möglich. Häufig ist jedoch ein zweiter Eingriff notwendig.

Wie teuer sind die Eingriffe?

Sämtliche Wiederherstellungen des Weichgewebes durch Transplantate sowie die Verwendung von knochenaufbauenden Maßnahmen zur Wiederherstellung des zahnumgebenden Weichgewebes sind keine Eingriffe die als Kassenleistung abgerechnet werden können. Ein entsprechender Kostenvoranschlag zur spezifischen vorliegenden Behandlung wird Ihnen vor Behandlungsbeginn erstellt.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Bitte informieren Sie den Behandler frühzeitig über die Einnahme von Blut verdünnenden Medikamenten ( z. B. Aspirin, Marcumar, Plavix, Clopidogrel), die eine Blutungsneigung erhöhen können. Auch genetische Erkrankungen wie ein Morbus Willebrand Jürgens müssen dem Arzt vor der Behandlung bekannt sein. Erfragen Sie daher bitte rechtzeitig, welche der Medikamente, wie lange vor einem Eingriff abgesetzt werden, beziehungsweise ersetzt werden müssen.

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Kieferhöhlenoperationen

Sinusitis

Was bedeutet Sinusitis?

Sinusitis ist der Fachbegriff für eine akute oder chronische Nasennebenhöhlen- bzw. Kieferhöhlenentzündung

Wann ist ein operativer Eingriff notwendig?

Kieferhöhlenoperationen werden häufig notwendig, wenn sich die Schleimhaut im Bereich der Nasenhöhle bzw. Kieferhöhlen wiederkehrend chronisch entzündet hat (Sinusitis) und eine antibiotische Behandlung nicht ausreichend erfolgreich ist.

Sinusitis

Warum entsteht eine Sinusitis?

Die häufigste Ursache für eine Sinusitis ist eine Verengung oder ein Verschluss der Luftverbindung zwischen Nase und Kieferhöhle. Dies passiert, wenn sich Polypen oder eine vergrößerte Nasenmuschel vor das Fenster zwischen Kiefer und Nase legen.

Es kann jedoch auch zu Problemen kommen, wenn massiv chronisch verdickte Mundschleimhautareale, ein zu enges Fenster zur Nase hin oder eine in die Kieferhöhle gelangter Anteil eines Zahnes (insbesondere einer Zahnwurzel bei dem Versuch der Zahnentfernung) die Luftverbindung verengen. Aber auch ein erkrankter Zahn oder überstopftes Wurzelfüllmaterial können Ursache für eine Kieferhöhlenentzündung sein. Die vom Zahn ausgehenden Entzündungen bezeichnet man als dentogene Ursache. Es kann dann sein, dass die Entzündung von einer Wurzelspitze ausgeht. Diese Entzündungen können sich bis zu einer Zyste entwickeln. Eine Zyste kann auch durch einen in die Kieferhöhle verlagerten Weisheitszahn verursacht werden.

Wie wird die Sinusitis behandelt?

Sofern ursächlich ein Zahn zu einer Entzündung geführt hat, muss dieser Zahn gegebenenfalls entfernt oder durch eine Wurzelspitzenresektion behandelt werden.

Gleichzeitig kann es notwendig sein, über ein Fenster vom Mundvorhof aus, Teile der polypösen Schleimhaut zu entfernen. In dem Zusammenhang ist es sinnvoll, zur Sicherung einer guten Belüftung, das Fenster zwischen Nase und Kieferhöhle zu erweitern.

Plastische Deckung

Was ist eine plastische Deckung?

Die plastische Deckung ist eine chirurgische Behandlung, die häufig mit der Entfernung von Zähnen in Zusammenhang steht. Sollte bei der Entfernung eines Oberkieferzahnes eine Eröffnung der Kieferhöhle erfolgt sein, so muss diese Luftverbindung zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle dicht verschlossen werden.

Allgemein wird in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ein erforderlicher Zugang zur Kieferhöhle am häufigsten über ein Fenster vom Mundvorhof vorgenommen.

Was wird bei einer plastischen Deckung gemacht?

Unabhängig davon, ob der Zugang über ein künstlich geschaffenes Fenster oder durch das vorhandene Loch bei der Zahnentfernung verursacht wurde, gilt in beiden Fällen die Notwendigkeit, den Defekt dicht zu verschließen. Die Verschlussoperation bezeichnet man als plastische Deckung. Sie ist notwendig, damit es nicht zu einer Infektion der Kieferhöhle durch aufsteigende Bakterien aus der Mundhöhle kommt.

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Plastische Operation

Wiederherstellungschirurgie

Zur plastischen Chirurgie gehören nicht nur klassische Schönheitsoperationen, sondern insbesondere auch Rekonstruktionen bei Narbenbildung und Defekten, z. B. nach Verletzungen, Verbrennungen und Operationen. Dabei sind nicht selten aufwendige Rekonstruktionen mit Verschiebung des umliegenden Gewebes notwendig. Der ästhetische Aspekt ist dabei immer ebenfalls zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert nehmen in unserem Team die Entfernung und plastische Deckung von Hauttumoren im Gesichtsbereich, aber auch am übrigen Körper, ein.

Prothetische Neuversorgung

Es handelt sich um chirurgische Eingriffe im Hart- und Weichgewebe vor der prothetischen Neuversorgung. Die chirurgischen Techniken verbessern das Prothesenlager durch Korrekturen im Knochen- und Weichgewebe. Dadurch hält der Zahnersatz lange und trägt sich gut. In den meisten Fällen ist durch einen kleinen chirurgischen Eingriff ein großer Erfolg zu erzielen. Die meisten Eingriffe betreffen die Mundschleimhaut. Hierzu gehören Korrekturen im Bereich der beweglichen Mundschleimhaut. Durch die Entfernung von Bändern und der Verbreiterung der fest am Kieferkamm aufsitzenden Schleimhaut erzielt man einen besseren Sitz der Totalprothese. Eingriffe zur Verbreiterung der unbeweglichen Mundschleimhaut auf dem Kieferkamm verhindern den Rückgang des Zahnfleisches und somit freiliegende Zahnhälse.

Nur wenige Eingriffe erfolgen am Knochengewebe. Gegebenenfalls ist es mitunter für eine Verbesserung des Prothesenlagers notwendig, Knochenüberschüsse im Zungenraum oder auch im Hartgaumendach zu entfernen.

Kosmetische Eingriffe

Gesichtskorrekturen

Ober- Unterlidkorrekturen / Augenbrauenlift

Die obere Gesichtspartie ist als eine Einheit zu betrachten. Bei der Frage nach einer Lidkorrektur wird die gesamte Augenregion mit einbezogen. Liegt eine Hauterschlaffung des Oberlides, ggf. in Kombination mit dem Vorwölben des Fettkörpers vor, wird die überschüssige Haut gestrafft und das Fettgewebe entfernt. Ist die Augenbraue erschlafft, ist außerdem ein Augenbrauenlift notwendig, um einen offenen, jungen Ausdruck zu erreichen.

Das Unterlid stellt eine komplexe Region dar. Hier wird ebenfalls geprüft, ob lediglich eine übermäßige Faltenbildung vorliegt oder eine Umverteilung des ursprünglichen Fettgewebes an bestimmten Stellen notwendig ist. Ebenso wird mitberücksichtigt, ob die untere Lidkante erschlafft ist. Entsprechend gestaltet sich auch hier die operative Korrektur, um ein natürliches, verjüngtes Bild zu erzielen.

Straffung ohne Skalpell

Durch Glätten oder Auffüllen von Falten erreicht man im Gesichtsbereich ein junges frisches Aussehen ohne operieren zu müssen. Auf diese Weise können auch weitere Körperregionen, wie das Dekolleté und die Hände, verjüngt werden.

Wir verwenden bereits seit vielen Jahren mit großem Erfolg hochwertige Substanzen wie Filler (Hyaluronsaure - Restylane / Calcium-Hydroxylapatit - Radiesse) und Botulinumtoxin.

Ohrkorrekturen

Die Ohren tragen einen großen Teil zu unserer Gesamterscheinung bei. Eine formschöne und natürliche Stellung des Ohrs verschönert jedes Gesicht. Eine Korrektur ist mit unsichtbaren kleinsten Narben möglich. Wichtig ist hier das Modellieren einer natürlichen Form.

Brustkorrekturen

Vergrößerung/ Aufbau

Bei vielen Frauen besteht der Wunsch nach einer formschönen Brust. Es stehen hierzu zahlreiche Techniken und Implantate zur Verfügung, um ein natürliches Erscheinungsbild sowie ein schönes Dekolleté zu erschaffen.

Straffung

Im Laufe des Lebens erlebt die Brust eine gewisse Erschlaffung. Bei ausreichendem Volumen ist hier eine Straffung mit Anhebung möglich.

Verkleinerung

Eine Verkleinerung der Brust geht immer mit einem Modellieren und Umformen der Brust einher.

Bei allen Brustoperationen ist eine individuelle Beratung und Planung notwendig.

Körperkontur

Fettabsaugung

Störende Fettdepots, die trotz Diät und sportlicher Betätigung nicht verschwinden, sind die idealen Zonen für die Absaugung. Es handelt sich hier um überschüssiges Fett, das abgesaugt wird. Die Körperkontur wird dabei verbessert, die Körpersilhouette wird harmonisch. In folgende Zonen kann Fett abgesaugt werden:

  • Ober- Unterbauch
  • Flanken
  • Gesäß
  • Rücken
  • Oberschenkel
  • Knie
  • Oberarme
  • Brust (z.B. bei der männlichen Brust)
  • Kinn und Halsregion

Die Fettabsaugung wird nicht selten mit einer Gewebestraffung kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Oberarm- Oberschenkelstraffung

Häufig findet sich ein störender Hautüberschuss, der zu einer stärkeren Faltenbildung und unschönen Konturen an Oberarmen und Oberschenkeln führt. Durch eine gezielte Entfernung und Straffung des Gewebes wird die Körperkontur wiederhergestellt. Die Narben verschwinden im Leisten bzw. Achselbereich und sind wenig sichtbar.

Bauchdeckenstraffung

Nach Schwangerschaften, Gewichtszu- und abnahme kommt es nicht selten zur Ausbildung einer Falte am Unterbauch, selten am Oberbauch. Diese tritt als unschöne Vorwölbung in Erscheinung. Durch Straffung der Bauchdecke wird auch hier die Körperkontur korrigiert. Das Tragen körperbetonter Kleidung wird wieder möglich.

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Kiefergelenksdiagnostik

Die Krankheitsbilder der Kiefergelenke umfassen Muskelverspannungsbeschwerden (Myopathie), die Kombination von Muskel- und Gelenkerkrankungen (Myoarthropathie), Arthrosen der Kiefergelenke und degenerative Erkrankungen durch Systemerkrankungen wie zum Beispiel Rheuma.

Was ist über das Kiefergelenk zu sagen?

Das Kiefergelenk ist das komplizierteste Gelenk unseres Körpers. Der Unterkiefer bewegt sich täglich viele tausend Mal beim Sprechen, beim Kauen und Schlucken. Das Kiefergelenk ist ein Drehschaniergelenk. Dieses ist beim Menschen einzigartig. Die komplexen Bewegungen des Gelenkes sind jedoch sehr anfällig. Es bedarf einer optimalen Abstimmung der Gelenke, der Zahnflächen und der Kaumuskulatur für die Kau- und Essbewegungen. Eingebunden ist der Kauvorgang in einen umfangreichen Regelkreis, bestehend aus Nerven, Kaumuskulatur der Kiefer und Muskulatur von Gesicht und Nacken. Die Hauptaufgabe besteht darin, Funktionsstörungen in diesem Regelkreis frühzeitig zu erkennen, damit keine Langzeitschäden entstehen.

Wie werden Probleme mit dem Kiefergelenk erkannt?

Durch die Funktionsanalyse lassen sich frühzeitig Störungen des Regelkreises aufdecken und durch geeignete therapeutische Maßnahmen behandeln.

Es bedarf einer sehr sorgfältigen Diagnostik, damit die Krankheitsbilder erkannt bzw. gegen andere Krankheitsbilder abgegrenzt werden können. Viele Beschwerden werden falsch auf das Kiefergelenk projiziert.

Was hat es mit dem Zähneknirschen auf sich?

Zu einer der häufigsten Erkrankungen des Regelkreises gehört das Zähneknirschen. Überwiegend nachts kommt es zum Pressen und Knirschen mit den Zähnen. Es besteht eine permanente Anspannung der Muskulatur ohne Ruhephase. Die Hauptursache ist in der Verarbeitung von Stress zu sehen. Bei der Therapie kommen in der Regel Kunststoffschienen zum Einsatz, die neben der Entlastung der Muskulatur auch zum Schutz der Zähne dienen, so dass nicht weitere Kauflächen zerstört werden. Neben der Schienentherapie sind häufig physikalisch unterstützende Maßnahmen zu empfehlen.

Was tun bei Gelenkknacken?

Neben dem Zähneknirschen wird häufig das Gelenkknacken von den Patienten als unangenehm beschrieben. Dabei kommt es zum Abspringen einer Gelenkscheibe; diese entspricht dem Meniskus am Knie und ist an Bändern aufgehängt. Eine Erschlaffung des Bandapparates hat zur Folge, dass dieser Diskus von dem Gelenkkopf bei der Bewegung abspringt und im Weiteren wieder auf den Gelenkkopf zurückkehrt. Diese Bewegung der Gelenkscheibe wird von den Patienten als Knacken wahrgenommen.

Wenn sich die Gelenkscheibe nicht zurück auf den Gelenkkopf führen lässt, kommt es zu einer Einklemmung, so dass die Mundöffnung gesperrt ist. Es ist dann nicht möglich, die Zähne normal aufeinander zu stellen. In diesem Fall ist umgehend eine fachkompetente Praxis aufzusuchen, damit die normale Position von Gelenkscheibe und Gelenkkopf wiederhergestellt werden kann. Tritt dieses Leiden häufiger auf, ist zusätzlich dringend eine Schienentherapie zur Entlastung der Gelenkstrukturen erforderlich.

Was wird bei einer Erkrankung des Kiefergelenks gemacht?

Andere Erkrankungen des Kiefergelenkes, wie insbesondere Zerstörungen an der Gelenkscheibe mit Einriss oder Abriss von Strukturanteilen, lassen sich nur durch weiterführende Maßnahmen therapieren. Sinnvoll ist hierbei eine Arthroskopie mit Spülung des Gelenkraumes. Gelenkchirurgische Eingriffe sind nur sehr selten ratsam.

Zu ca. 70 % lassen sich die Kiefergelenkerkrankungen durch nicht chirurgische Maßnahmen therapieren. Chirurgische Eingriffe am Kiefergelenk sind selten und werden nur nach sehr sorgfältiger Prüfung durchgeführt.

Störungen im Kausystem müssen daher frühzeitig durch die Funktionsanalyse und Therapie beseitigt werden. Störungen im Bereich der Zähne, des Kiefergelenks und der Muskulatur äußern sich zumeist erst in einem bereits fortgeschrittenen Stadium. Sie machen sich bemerkbar durch Knacken oder Schmerzen im Bereich der Gelenke, einer möglichen Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit, durch Stress bedingtes Zähneknirschen mit Muskelverspannung bis hin zu Kopfschmerzen, besonders im Schläfenbereich.

Zur Behandlung bieten sich nach Feststellung der Funktionsstörungen insbesondere die Schienentherapie und physikalische Maßnahmen an, mitunter ist aber auch die Neugestaltung der Kauflächen sinnvoll.

Funktionstherapeutischen Maßnahmen führen selten zu einer raschen Linderung. In der Regel bedarf es einer langfristigen Therapie, um die zumeist schon länger auftretenden Beschwerden erfolgreich zu therapieren.

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Tumorchirurgie

Tumoren

Der Begriff Tumor beschreibt lediglich den Befund einer Geschwulst, die sowohl gut- als auch bösartig sein kann. Auffällige Veränderungen der Gesichtshaut oder der Mundschleimhaut sollten nicht ignoriert werden. Besser ist eine frühzeitige Untersuchung, damit eine Abklärung des Befundes erfolgt. Es ist besser einen Facharzt zur Kontrolle aufzusuchen, als einen auffälligen Befund zu verdrängen. In vielen Fällen ist besonders bei bösartigen Tumoren das frühzeitige Erkennen und Behandeln entscheidend für die Prognose. Ein rasches Handeln entscheidet über die Chancen für die Zukunft und das Ausmaß eines chirurgischen Eingriffs. Lieber zu früh als zu spät den Facharzt aufsuchen.

Mundhöhle

Was für Erkrankungen können in der Mundhöhle auftreten?

Die Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle umfassen neben den Zahnerkrankungen auch die Krankheiten der Mundschleimhaut. Dabei sind gutartige und bösartige Veränderungen voneinander abzugrenzen.

Zu den Erkrankungen der Mundhöhle gehören neben Schleimhautveränderungen durch bakterielle Infektionen auch die Pilzerkrankungen der Schleimhaut. Weitere Veränderungen der Schleimhautoberfläche sind durch eine Gewebeuntersuchung von Probeentnahmen abzuklären.

Desweiteren gibt es Erkrankungen der Schleimhaut durch Tumorbildungen. Im Einzelfall erfolgt eine Entnahme des Gewebes und die Gewebeuntersuchung durch den Pathologen. Bei einer Schleimhautauffälligkeit ist es empfehlenswert, eine regelmäßige Kontrolle der Schleimhaut durchzuführen.

Wie werden Tumoren in der Mundhöhle behandelt?

Als Tumor bezeichnet man Geschwülste unterschiedlichster Arten. Diese umfassen einfache Schleimhautwucherungen sowie Veränderungen der Schleimhautoberflläche, bis hin zu bösartigen Tumoren der Schleimhaut und der Speicheldrüsen. Im Einzelfall wird eine Gewebeprobe entnommen und diese durch den Pathologen untersucht. Die anschließende Therapie richtet sich nach dem Gewebeuntersuchungsbefund.

Gesichtshaut

Wie werden Hauttumoren im Gesichtsbereich behandelt?

Die Gesichtshaut zeigt ein großes Spektrum verschiedener möglicher Hauttumoren, bei denen es sich auch um einfache Muttermale handeln kann. Möglicherweise finden sich jedoch bösartige Tumoren wie Melanome oder auch die ungefährlicheren Basaliome.

In allen Bereichen des Gesichtes wird der Tumor vollständig entfernt und durch entsprechende Verschiebeplastiken der Haut eine vollständige Defektdeckung vorgenommen. Nur in seltenen Fällen ist eine Defektdeckung mit einem Hauttransplantat erforderlich. Das besondere Bestreben des Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen ist es, eine kosmetisch ansprechende, plastische Deckung des entstandenen Hautdefektes zu erreichen.

Welche Arten von Hauttumoren gibt es?

Der häufigste in Mitteleuropa auftretende Hauttumor ist das Basaliom. Nur in äußerst seltenen Fällen kommt es zu einer Metastasierung (Absiedelung von Tochtergeschwülsten in andere Organe). Das Basaliom entwickelt sich in den meisten Fällen (ca. 80 %) bei Patientin ab dem 50zigsten Lebensjahr. Bei hellhäutigen Menschen auf Hautpartien die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind.

Das Basaliom wächst sehr langsam, jedoch nimmt es keine Rücksicht auf Organgrenzen und zerstört somit andere umgebende Hautareale und tiefer liegenden Strukturen wie Knochen, Knorpelgewebe, Nerven und Schleimhäute.

Daher ist es zwingend notwendig, den Hauttumor möglich frühzeitig vollständig chirurgisch zu entfernen. Bei Unklarheiten sollten in jedem Fall eine Probeexzision und eine feingewebliche Untersuchung vorgenommen werden. Nur eine histologische Untersuchung eines entfernten Gewebes ermöglicht eine sichere diagnostische Beurteilung des Hauttumors.

Wann gilt man als von einem Tumor geheilt?

Bei Patienten mit bereits aufgetretenen Basaliomen sollte eine regelmäßige Kontrolle des gesamten Körpers erfolgen. Insbesondere sind dabei die ungeschützten Hautareale des Gesichtes zu kontrollieren. Wurde der Hauttumor vollständig im Gesunden entfernt, so ist ein Rückfall mit erneutem Auftreten des Tumors auszuschließen. Es liegt eine Heilung vor, wenn der Tumor vollständig entfernt wurde.

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DVT-3D-Diagnostik

Eine neue Dimension in der zahnärztlichen Diagnostik

Der Patient hat heute sehr hohe Erwartungen an die Zahnmedizin. Viele ästhetische Bedürfnisse und solche, die die Behandlungssicherheit betreffen, benötigen eine richtige und exakte Diagnostik. Sichere und umfangreiche Informationen durch Röntgenbilder sind für den Arzt bei der Behandlungsplanung von großer Bedeutung.

DVT-3D-Diagnostik

Was ist eine DVT-3d-Diagnostik?

Es handelt sich hierbei um ein modernes Röntgenverfahren, mit dem es möglich ist, die Bilder dreidimensional darzustellen.

Was sind die Vorteile einer DVT-3d-Diagnostik?

Durch die dreidimensionale Darstellung können Bereiche erfasst und diagnostiziert werden, die auf zweidimensionalen Aufnahmen bislang oft nur unklar und überlagert zu sehen sind.

Selbst bei schwierigen Ausgangssituationen ist es möglich, eine genaue Diagnose zu erstellen, eine exakte Implantatplanung zu gewährleisten oder einen Eingriff sicher vorzubereiten.

Durch die Eins-zu-eins-Darstellung werden Diagnose und Planung der Behandlung für Sie als Patient anschaulicher und verständlicher.

Die Strahlenbelastung bei einer digitalen Volumentomographie ist für den Patienten sehr gering. Die Aufnahmedauer ist kurz und die Strahlendosis ist minimal. Sie müssen in keine Röhre, sondern sitzen im offenen Raum. Eine digitale Volumentomographie DVT kann jederzeit ohne großen Vorlauf in unserer Praxis durchgeführt werden.

DVT-3D-Diagnostik

Einsatzgebiete

  • Verlagerte Zähne (Weisheitszähne)
  • Zahnanomalien
  • Beurteilung der Kieferhöhlen
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